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Die Nachrichten darüber häufen sich, dass die Erde ihrem Ende zugehen könnte. Oder, dass sie vor gravierenden Veränderungen steht, die uns alle hart treffen werden. Denn eine weitere Erwärmung des Weltklimas könnte zum „Point Of No Return“ führen. Also einem Zustand, ab dem sich Prozesse verselbständigen und die Schäden unumkehrbar werden. Voraussetzung dafür, dass das nicht passiert, ist es massiv Energie zu sparen, um den Ausstoß von CO2 zu verringern. Insbesondere in der Industrie. Es gibt aber noch weitere Gründe, um an der Energieeffizienz im Bereich Wirtschaft zu arbeiten.

Was ist Energieeffizienz?

In diesem Zusammenhang bedeutet Effizienz, dass die Unternehmen es schaffen ihren Output mit so wenig Energie wie möglich zu bewältigen. Das heißt weniger zu verbrauchen und einzusparen, so viel wie nur geht. Gleichzeitig aber auch den Verbrauch aus möglichst regenerativen Quellen zu beziehen. Es soll hier also um einen Doppeleffekt gehen.

Warum sollten Unternehmen in Energieeffizienz investieren?

Das Thema Energieeffizienz Industrie ist deshalb so akut, weil die Umwelt sich in einer heiklen Phase befindet. Im Sinne der Allgemeinheit sollte alles getan werden, um weniger CO2 zu produzieren.

Davon abgesehen gibt es auch wirtschaftliche Gründe. Weltweit haben Staaten mittlerweile dafür gesorgt, dass sich Energie verteuert. Meist über Gebühren und Steuern. Diese Maßnahme soll bewirken, dass produzierende Betriebe Maßnahmen entwickeln, um Energie einzusparen. Denn immerhin stoßen sie viel mehr CO2 aus als einfache Haushalte. CO2 Zertifikate kosten Geld, Strom und Gas werden teurer. Verschwendung wird teuer. Wer dagegen als Betrieb Einsparungen erzielen kann, der wird seinen Konkurrenten im Wettbewerb irgendwann davoneilen.

Wie erreicht man Energieeffizienz?

Die eine Schiene auf der sich fahren lässt ist es Energie einzusparen. Dafür gibt es unzählige Möglichkeiten, die von der Art einer Firma abhängen. Überwiegend von der Branche. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob jedes vorhandene Gerät und jede Maschine irgendwie erneuert oder ersetzt werden kann, wenn neue Technologien deren Sparsamkeit verbessert haben. Hier ist so gut wie alles möglich. Zum Beispiel Isolierungen der Wände und Fenster. Die Erneuerung eines Heizkessels, welcher den Ausstoß massiv reduziert. Alte Maschinen gegen neue austauschen – die Liste ist lang.

Ein weiterer Weg ist es auszuloten, ob sich der Einsatz von einem Mehr an regenerativen Energien bewerkstelligen lässt. Auch hier kommt es darauf an, welcher Art der Aufbau eines Unternehmens ist. Bei manchen können zum Beispiel leerstehende Flächen und Gebäude mit Solarzellen versehen werden, um damit grünen Strom zu erzeugen. Bei anderen entstehen vielleicht Holzabfälle, die genutzt werden könnten, um die Heizung zu unterstützen.

Fazit: Energieeffizienz bei Unternehmen

Möglichkeiten, um Energie zu sparen gibt es viele. Und es gibt ebenso viele Optionen, um CO2-lastige Energieformen durch regenerative zu ersetzen.

Für Unternehmen ist es wichtig sich auf diesem Gebiet intensiv zu engagieren. Zum einen, um die Umwelt zu schützen. Zum anderen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit nicht zu verlieren. Denn eins ist klar: alles, was CO2 in die Welt pustet, wird in nächster Zeit deutlich teurer werden. Wer das Rennen nicht mitmacht, der wird eine böse Überraschung erleben.

Neben den naturwissenschaftlichen und wirtschaftlichen Gründen gibt es noch das Problem des Imageschadens. In der Gesellschaft von heute ist das Thema sehr im Focus. Unternehmen, die als Sünder auf diesem Gebiet gelten, laufen Gefahr von einem Tag auf den anderen einem Boykott zu unterliegen und sich somit selbst aus dem Markt zu katapultieren.