17 Aufrufe,  1 Heute

AnzeigeGoogle stellte schon vor einigen Jahren die Trefferlisten auf die Mobile First Regel um. Es zeigte sich nämlich, dass die meisten Suchanfragen im Web heute von mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets erfolgen. Der gute alte PC oder das Notebook – sie verlieren im Sachen Websuche an Bedeutung.

Auf den ersten Blick eine Nachricht, deren Tragweite sich nicht sofort erschließt. Doch eines sollte man dabei bedenken. Eigentümer von Mobilgeräten nutzen sicherlich den Browser, aber noch viel öfter nutzen sie Apps, um sich im Web zu bewegen, ihren Aktivitäten nachzugehen und um mit Firmen zu interagieren – sofern sie das möchten.

Für Unternehmen bedeutet es: Wer keine App anbietet, der schneidet sich möglicherweise von der Option ab, für zahlreiche Menschen erreichbar zu bleiben. Ohne App geht es nicht mehr.

Zudem gibt es noch einen anderen Grund, warum App Entwicklung von Bedeutung ist. Mit Hilfe von mobilen Applikationen lässt sich die Kooperation der Mitarbeiter in einer Firma deutlich erleichtern.

App vs. Webseite – was ist der Unterschied?

Mit smarten Geräten zu surfen ist mit einer Besonderheit verbunden. Sie erfordert Kapazität im Bereich der mobilen Daten. Die wiederum kostet Geld und braucht eine gute Netzqualität. In ländlichen Regionen nicht immer selbstverständlich. Um zu sparen, wird alles über WLAN erledigt, wo große Datenmengen bewegt werden. In der Regel sind das Downloads und Uploads.

Manche Webseiten sind heute wahre Monster, was die Größe angeht. Da werden Bilder und Videos in riesigen Mengen geladen. Nicht jeder kann sich das vom Datenvolumen erlauben. Und genau das ist der Unterschied zur App. Eine App ist ungefähr so, als würde man alle Daten und Funktionalitäten einer Webseite bei sich lokal auf dem Gerät speichern. Nur noch die Bewegungsdaten werden hin und her gesendet. Den Download wiederum macht man dann, wenn ein WLAN zur Verfügung steht.

Am besten erklärt wird das mit Browserspielen. Ein App-Game geht meist offline weiter, ein Browserspiel nicht. Ein App-Spiel verbraucht nach dem Download kein Volumen, ein Browserspiel permanent.

Viele Nutzer laden sich für wichtige Funktionen Apps herunter: Banking, Spiele, Social Media usw. Webseiten rufen sie nur noch dann auf, wenn sie nach bestimmten Infos suchen.

Die Losung lautet: Die Firma mit der besten App gewinnt die meisten Kunden.

Firmeninterne Apps

Manche Unternehmen erfordern eine dezentrale Struktur. Es sitzen nicht alle Leute auf einer Etage im gleichen Gebäude, sondern viele von ihnen sind unterwegs. Zum Beispiel auf Baustellen, bei Kunden, im Flugzeug oder sonstiger Geschäftsreise. Von dort aus könnten sie Wartezeiten oder Flugzeiten nutzen, um Daten einzugeben. Mit einer App ist das möglich. Sie können am Flughafen stehen und wichtige Inputs mit minimalem Netz Aufwand durchführen. Messdaten, Kalender pflegen oder ihre Arbeitszeiten usw. Eine App ist dabei hilfreich. Sie erfordert keine VPN Verbindung zum Firmennetzwerk, sondern kann die Daten in die Cloud aufnehmen.

Im geschäftlichen Bereich gibt es also einen riesigen Markt für App Programmierung für Anwendungen, die niemals in der Öffentlichkeit landen, sondern nur die Effizienz der Firmen intern steigern.

Was kostet App-Entwicklung?

Feste Preise lassen sich nicht nennen. Es kommt immer auf den Umfang einer App an und darauf, wie komplex sie ist. Man sollte aber immer mindestens circa 7.000-10.000 Euro einplanen. So viel kostet es ganz sicher zu Planung durchzuführen, die Optik zu gestalten und den Code zu schreiben.