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Hochwertige Fenster gelten in Sachen Umweltschutz und Sanierung als elementare Komponente, um Energie zu sparen. Daher ist auch die Bundesregierung sehr bestrebt den Austausch voranzutreiben. Sie vergibt verschiedene Förderungen zu diesem Zweck. Das macht durchaus Sinn. Eine doppelte Verglasung und ein wärmeisolierender Fensterrahmen verhindern den Abfluss von warmer Luft aus der Wohnung. So werden geringere Mengen an Strom, Heizöl oder Gas benötigt. Das spart Geld und vor allem CO2. Wie viel das genau sein wird, das gibt der U-Wert an. Fachleute können ihn für Kunden individuell ermitteln.

Allerdings sind neue Fenster aus Kunststoff nicht immer automatisch die besseren Fenster. Es kann durchaus auch Sinn machen Alte Holzfenster zu reparieren und zu sanieren. Viele Fenster-Experten sagen, dass man den Austausch durch geeignete Pflegemaßnahmen so lange wie möglich hinausschieben sollte. Wir erklären wieso.

Alte Fenster sanieren vs. neue Fenster kaufen – Vorteile

Der Experte für Fenster Gifhorn erklärte uns hierzu, dass die Sanierung alter Fenster durchaus mehr Sinn machen kann als top moderne Fenster. Denn Fenster aus Holz haben etwas andere Eigenschaften als Kunststoff. Bei guter Qualität können auch sie hervorragend isolieren. Gleichzeitig erlauben sie jedoch eine leichte Luftzirkulation. Eigentümer solcher Fenster erfreuen sich eines deutlich besseren Raumklimas und haben viel seltener Probleme mit Schimmel. Bei Iso-Fenstern aus Plastik müssen Bewohner regelmäßig länger lüften, ansonsten droht sehr schnell Schimmelbefall. Den wieder loszuwerden wird aufwändig.

Ein weiterer Vorteil der Fenster Reparatur ist, dass sie deutlich weniger kostet als ein kompletter Austausch. Meist muss ein undichtes Fenster nur am Rahmen, dem Verschluss oder den Beschlägen repariert werden. Manchmal kann es auch sein, dass neues Glas eingesetzt werden muss. Dennoch kostet die Fenster Reparatur bei weitem weniger als ein komplett neuer Fenster-Einbau. Von der Isolierung her ergeben sich dann keine riesigen Unterschiede mehr. Neue Fenster kosten normalerweise mehrere Tausend Euro pro Stück. Diese Maßnahme zur energetischen Sanierung amortisiert sich grundsätzlich nur auf lange Sicht. Betrachtet man nur den Unterschiedsbetrag zu den bisherigen Fenstern, dann kann es sein, dass es sogar zum Verlustgeschäft wird. Zumindest dann, wenn die bisherigen gut funktionieren. Vor allem muss betont werden, dass Kunststofffenster zwar Energie sparen können. Allerdings bleibt dieser Effekt fast wirkungslos, wenn das Gebäude um den Rahmen herum nicht ebenfalls mit isoliert wird. In diesem Fall würde sich die Wärme einen anderen Weg an der Fassade suchen, um abzufließen. Heißt für Sie also: Entweder alles oder nichts. Wenn isolieren, dann nicht nur einzelne Teile vom Gebäude, sondern komplett.

Fazit: Fenster reparieren oder tauschen?

Wenn sich bei Ihnen noch Holzfenster im Haus oder der Wohnung befinden, dann ist es manchmal besser sich darauf zu konzentrieren deren Funktionsfähigkeit so gut wie möglich zu erhalten. Fenster komplett auszuwechseln und neue einzubauen macht vor allem dann Sinn, wenn die bisherigen von schlechter Material-Qualität sind und zu unverhältnismäßig hohen Wärmeverlusten führen. Außerdem dann, wenn sie so kaputt sind, dass eine Reparatur keinen Sinn mehr macht. Von diesen Fällen abgesehen, kann es durchaus von Vorteil sein auf das gute, alte Holz zu setzen und dessen Lebensdauer mit Hilfe der optimalen Pflege so lange wie möglich zu erhalten. Dazu gehören insbesondere regelmäßiges Streichen und Lackieren. Viel mehr bedarf es nicht.