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Der eine streitet jeden Tag mit dem Partner*in und Kollegen, der andere spaziert durchs Leben und den Job als wäre es ein Kinderspiel. Was ist der Unterschied? In der Regel ist es Kommunikationsfähigkeit. Das Leben ist permanente Kommunikation. Paul Watzlawick sagte einst sogar, dass man „nicht nicht kommunizieren kann.“ Studien belegen zuhauf, dass diejenigen am erfolgreichsten sind im Leben, die sich ganz gezielt um ihre kommunikativen Kompetenzen kümmern. Denn durch unsere Kommunikation können wir ganz gezielt beeinflussen, wie unsere Umwelt auf uns reagiert. Wir erklären warum das so ist und was Sie tun können, um beruflich und privat voranzukommen.

Warum ist Kommunikation wichtig?

Versuche belegen, dass diejenigen Teams die erfolgreichsten sind, in denen jeder jeden alles fragen kann, unabhängig davon welchen Status jemand hat. Denn nur in einem offenen Klima entfalten sich die Fähigkeiten und Ideen aller. In Rettungsteams oder bei einer Flugzeug-Besatzung sind solche Strukturen unerlässlich. Zu sagen was man will und wann man es will ist aber noch nicht ganze Geheimnis für effektive Kommunikation.

Zahlreiche Untersuchungen zeigen auf, dass die Ursachen für Streitigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich immer wieder auf die gleichen Ursachen zurückzuführen sind. Watzlawick nahm diese zum Anlass, und fasste sie in seinen weltweit bekannten 5 Axiomen der Kommunikation zusammen. Sie zu lernen würde bereits massiv die Kommunikationsfähigkeit verbessern. Unternehmen sollten dieses Wissen eigentlich allen ihren Mitarbeitern am ersten Tag vermitteln. Dann wären die meisten Probleme unter den Mitarbeitern schon so gut wie behoben.

Streit zu vermeiden und offen zu sprechen ist bereits viel wert. Leben und Beruf bestehen in Sachen Kommunikation aber noch aus vielen weiteren Fähigkeiten. Daniel Goleman, der Erfinder des sogenannten EQ, hat herausgefunden, dass die wirklich einflussreichen Menschen über eine Reihe von Skills verfügen, die sie stark von der Masse unterscheiden. Es eine Art positive Form der Kommunikation. Menschen mit hoher sozialer Kompetenz verstehen es jedes noch so komplizierte Thema so zu vermitteln, dass damit die Anteilnahme der anderen geweckt wird. Des Weiteren verstehen sie es sehr gut Mitmenschen zu motivieren oder bei Streit zu vermitteln. Auch beim Thema Diplomatie und Teamfähigkeit zählen sie zu den Kompetenzträgern.

Was macht gute Kommunikation aus?

Wenn auch Sie sich ein wenig Know How zum Thema aufbauen möchten, um besser zu kommunizieren, dann sollten Sie diese Empfehlungen berücksichtigen:

Als eine der wichtigsten kommunikativen Fähigkeiten wird immer wieder aktives Zuhören genannt. Dabei geht es darum Informationen vom Gesprächspartner aufzunehmen. Nicht zu beurteilen, keine Meinung zu bilden, sondern einfach nur aufzunehmen. Mit Hilfe von Fragen und kleinen Zusammenfassungen geben Sie dem Gegenüber die Sicherheit, dass Sie verstanden haben. Durch diese Art der Gesprächsführung besteht die Möglichkeit die Gedanken der anderen und deren Hintergründe aufzunehmen und zu verstehen. Psychologen haben diese Methode perfektioniert. Sie sagen niemandem was sie tun sollen. Stattdessen bringen sie Leute mit ihren Fragen dazu ihre eigenen Gedanken zu ordnen oder zu hinterfragen.

Ein weiterer wichtiger Baustein für die erfolgreiche Kommunikation ist die Körpersprache. Auch hier zeigen zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, dass Gestik und Mimik immens darauf Einfluss haben, wer am Arbeitsplatz mit Kompetenz und Führungsqualität in Verbindung gebracht wird.

Eines ist klar: Seminare, Bücher, YouTube-Videos – in diesem Bereich gibt es viel zu lernen und viele gute Quellen. Wir empfehlen wirklich dringend diese zu nutzen. Kaum ein Investment in Soft-Skill Schulungen wird sich so positiv auf ihren Laufbahn im Job auswirken wie diejenige in Ihre Kommunikationsfähigkeit.