Ultraschall-Technologie und modernste Ultraschallgeräte sind aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Die Apparate arbeiten mit einer Schallwellen-Technologie, welche besonders schonend in der Anwendung ist. Mit ihrer Hilfe lassen sich Bilder in hoher Qualität aus dem Inneren des Körpers generieren, ohne dass dafür ein Eingriff erfolgen müsste.

Mit Hilfe von Ultraschallgeräten können selbst einfache Hausarzt-Praxen jede Menge Krankheiten im Frühstadium sichtbar machen, so dass eine rechtzeitige Behandlung vom Spezialisten erfolgen kann. Speziell in der Gynäkologie sind sie von unschätzbarem Wert. Kein anderes Insturment ist so gut geeignet, um die fetalen Entwicklungsstadien während der Schwangerschaft sichtbar zu machen.

Wie funktionieren Ultraschallgeräte?

Die Ultraschall-Technologie wurde schon in Zeiten des zweiten Weltkrieges genutzt. Das Sonar war vor allem auf Schiffen und U-Booten ein Gerät, mit dem das Militär feindliche Bewegung unter Wasser ausfindig machen konnte.

Medizinische Geräte, die mit Ultraschall funktionieren, so wie wir es heute kennen, wurden in den 1970-er Jahren in eine praxistaugliche Form gebracht. Seitdem haben sich die Apparaturen stark verbessert und können immer bessere Leistungen erbringen. Das liegt vor allem daran, dass Konzerne wie Siemens, Philips, Samsung, Toshiba und GE den Markt für Ultraschallgeräte dominieren. All diese Firmen gelten als finanzkräftige High-Tech Konzerne, bei denen Innovationen zur Tagesordnung gehören. Sie alle treiben Entwicklungen massiv voran.

Ultraschallgeräte arbeiten mit Hochfrequenz-Schallwellen, die für das menschliche Ohr nicht hörbar sind. Daher auch der Name „Ultraschall“. Diese Schallwellen werden auf die inneren Organe oder Körperteile gerichtet, von wo sie wieder zurück reflektiert werden. Das Gerät misst dabei die Zeit, wie lange eine Welle hin und zurück unterwegs war. So kann ein Ultraschallsystem Bilder erzeugen, auf denen sich unterschiedliche Entfernungen der Konturen deutlich abzeichnen, indem sie dunkler und heller dargestellt werden. Man erhält also nicht nur so etwas wie ein Satellitenfoto einer Stadt, auf dem man von oben nicht erkennt, welches Haus höher oder niedriger ist.

Was müssen moderne Geräte können?

In der Inneren Medizin und der Frauenheilkunde hat man es häufig mit Diagnosen zu tun, bei der Präzision lebensentscheidend sein kann. Ein Arzt ist immer nur so gut, wie das System, welches er verwendet. Aus diesem Grund steigen die Erwartungen an die Leistungsfähigkeit der Geräte immer weiter. Wir stellen einige Features vor, die heute von Bedeutung sind:

Sehr wichtig im Bereich Sono-Technologie ist heute eine zunehmend verbesserte Bildschärfe, bei gleichzeitiger Rauschunterdrückung. Das spielt zum Beispiel für gynäkologische Untersuchungen eine Rolle, wo der Herzschlag des Babys deutlich hörbar sein sollte. Störgeräusche sollten so gut es geht vermieden werden.

Mit Hilfe von Beamstearing ist bei neueren Apparaten ein verbesserter Kontrast erzeugt. Dabei werden viele Scanlinien so miteinander verbunden, so dass sehr scharfe Umrisse erkennbar sind. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn nach einem kleinen Merkmal gesucht ist. Das auf eine Erkrankung hindeuten könnten.

Farbdoppler-Technik ermöglicht es mit dem Ultraschall-Gerät Live-Aufnahmen von Blutgefäßen besonders gut darzustellen. Wie bei einer Infrarot-Kamera lässt sich damit aufzeigen, wo das Blut besser und wo schlechter durchfließen kann. So können sich zum Beispiel Gefäßverengungen oder Thrombosen erkennen lassen.

4-D-Ultraschall bzw. Live-3D-Ultraschall ist eine Fähigkeit, die heute in der Kardiologie und in der Pränataldiagnostik an moderne Sonografie-Apparate gestellt wird. Mit ihnen lässt sich ein dreidimensionales Live-Bild des Kindes oder des Herzens erzeugen.

Eines ist klar: die Erwartung der Mediziner an die Sono-Technologie geht immer mehr da hin, dass moderne Geräte zunehmend präzisere Aufnahmen erzeugen und dabei gleichzeitig möglichst rauscharm sind. Dadurch werden Diagnosen immer einfacher und genauer – sehr zum Vorteil für Leib und Leben der Patienten.

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