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Wer in Immobilien investieren möchte, der ist natürlich sehr daran interessiert zu wissen, ob ein Haus oder eine Wohnung über eine gute Bausubstanz verfügt. Renditen erzielt man nämlich nur mit Objekten, deren Qualität in Ordnung ist, so dass nach dem Kauf nicht die große Lawine an teuren Renovierungsarbeiten losbricht. Eine solche Sanierung würde die Rendite sogar komplette vernichten können.

In der Regel gibt es bei Bestandsobjekten zwei Probleme. Zum einen gab es schon immer Pfusch auf dem Bau. Das heißt es könnten Mängel auftreten, die nach langer Zeit erkennbar werden. Zum anderen ist es so, dass in vergangenen Jahrzehnten beim Bau kaum auf energetische Aspekte geachtet wurde. Vor allem vor der Ölkrise oder vor der Zeit, als Rot-Grün die Energiesteuern massiv erhöhte, um die Menschen dadurch zu sinnvolleren Baumaßnahmen zu bewegen. Isolierungen an Wänden und Fenstern wurden insbesondere erst seit der Jahrtausendwende massiv forciert. Bei Gebäuden aus der Zeit davor ist es Glückssache, ob die Dämmung gut oder schlecht funktioniert.

Kleinere Anpassungen über die Jahrzehnte sind immer wieder notwendig. So sagten uns zum Beispiel die Experten für Immobilien Riehen, dass ungefähr nach 40-50 Jahren die Rohrleitungen in einem Haus „durch sind“. Ebenso die Leitungen für Fußbodenheizungen. Dort ist es in der Regel eine Frage der Zeit, bis etwas passiert. Manchmal hat man Glück und aus den 40-50 Jahren werden auch mal 60. Aber irgendwann kommt man um das Thema Sanierung nicht mehr herum. Hierfür bilden Wohneigentümer in Mehrfamilienhäusern Rücklagen, auf die sich zugreifen lässt.

Gleiches gilt für energetische Sanierung. In manchen Häusern stehen Ölkessel. Sie zu erneuern wurde mittlerweile gesetzlich untersagt. Sobald sie aussortiert sind, muss sie in der heutigen Zeit gegen eine umweltfreundlichere Technik ausgewechselt werden. Eine komplett neue Heizung einzubauen ist deutlich aufwändiger als ein einfacher Ersatz.

Deswegen raten Experten: Prüfen Sie eine Immobilie vor dem Kauf unbedingt auf mögliche Mängel. Versuchen Sie sich zudem Informationen zur aktuellsten gesetzlichen Lage einzuholen. Manche Paragrafen bergen riesige Kostenfallen in sich. Hier ein paar Tipps, worauf Sie achten sollten.

Bausubstanz prüfen – unsere Tipps

Gerade bei alten Häusern ist oft das Dach eine Schwachstelle. Sehen sie sich die Balken an und überprüfen sie diese genau. Machen sie einen veralteten Eindruck? Sind sie durchgebogen oder gerade? Im schlimmsten Fall muss es komplett gewechselt werden.

Keller von Immobilien sind manchmal feucht. Das ist nicht immer ein Problem. Wenn jedoch Schimmel an den Wänden ist, dann warten teure Reparaturmaßnahmen. Manchmal möchte man aber den Keller zu einem Wohnraum umbauen. In diesem Fall wird es möglicherweise notwendig die Decke neu zu dämmen. Dann bleibt aber die Frage, ob die Zimmer noch hoch genug sein werden, um darin richtig stehen zu können.

Fenster zu tauschen kostet heute Zehntausende von Euro. Dementsprechend interessant ist die Frage, ob die jetzigen Fenster und Türen noch sinnvoll isolieren, oder ob sie Luft durchlassen. Zum Beispiel, weil das Holz von schlechter Qualität war, weil die Isolierungen schon kaputt ist oder weil der Rahmen irreparabel verzogen ist.

Am wichtigsten sind aber auf jeden Fall die Außenwände. Sie sind das Gerüst, das alles zusammenhält. Zeigen sich dort Risse oder Brüche, dann ist Ärger vorprogrammiert. Wichtig ist es zudem Wände abzutasten. Fühlen sie sich feucht an, dann ist das kein gutes Zeichen. Hilfreich dabei sind Feuchtigkeitsmessgeräte. Sie bringen den sicheren Beweis.