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Den Wasserhahn aufmachen und ein Schlückchen nehmen ist für uns Alltag. In manchen Regionen der Welt ein Spiel auf Leben und Tod. Beim Zahnarzt eine Behandlung erhalten, ohne dass sich dabei das Gebiss mit Viren oder Bakterien infiziert – normal. Genauso sollte es sein. Und damit das immer so bleibt, erfolgt in Deutschland eine streng regulierte Reinigung von Abwasser. Kläranlagen und sonstige Anlagen sind in ihrer Arbeit von unterschiedlichen Gesetzen und Verordnungen strikt reguliert. Wir zeigen welche Vorschriften wichtig sind.

Welche Gesetze und Verordnungen regeln die Reinigung von Abwasser?

Wichtigste Regelwerke im Zusammenhang mit der Aufbereitung von Abwasser sind:

  • AbwV – Abwasserverordnung
  • AbwAG – Abwasser-Abgabengesetzt
  • WHG – Wasserhaushaltsgesetz
  • TrinkV – Trinkwasser-Verordnung
  • EU-Richtlinien – die in die deutschen gesetzlichen Regelungen aufgenommen werden müssen

Mit Hilfe von solchen Vorschriften und Verordnungen wird geregelt, wer wie viel Abwasser in das kommunale System einleiten kann. Es wird festgelegt, welche Bestandteile das Abwasser haben darf. Zudem wird bestimmt, in welcher Höhe dafür Abgaben zu entrichten sind. Mit diesen Einnahmen sollen die Kommunen die Arbeit der Kläranlage finanzieren. So wird erreicht, dass regionale Gewässer nicht verschmutzt werden. Außerdem wird die Versorgung mit sauberem Trinkwasser sichergestellt.

Um solche Ziele zu erreichen, gibt es jede Menge Richtwerte, Mindestanforderungen und Maximalwerte. Mit ihrer Hilfe werden verbindliche Vorgaben aufgestellt, deren Einhaltung durch Messungen kontrolliert werden kann. Das funktioniert so weit sehr gut. Allerdings kommen aktuell einige Herausforderungen hinsichtlich Abwasser auf die Gesellschaft zu. In der Nutztierhaltung wird deutlich mehr Antibiotika eingesetzt als früher. Sie gelangen in weit höheren Mengen in die Gewässer und das Grundwasser als vor Jahren. Darauf sind bisher noch nicht alle Anlagen vorbereitet. Neue, verbindliche Anforderungen müssten aufgestellt, die Technik für die Abwasserentsorgung den Gegebenheiten angepasst werden.

Neben den Antibiotika gibt es zahlreiche Chemikalien, die den Hormonhaushalt der Menschen negativ beeinflussen können. Zudem geht auch große Gefahr von Mikroplastik und sonstigen Nano-Partikeln aus. Sie stammen im Wesentlichen aus modernen Reinigern.

Vieles ist gut, aber nicht perfekt – so könnte man den aktuellen Status beschreiben.

Warum gibt es so viele Verordnungen?

Abwasserbehandlung birgt das Potenzial in sich die Gesundheit und das Leben von sehr vielen Menschen zu gefährden. Im Bundesstaat Milwaukee (USA) wurden zum Beispiel im Jahr 1993 circa 300.000-400.000 Menschen mit einem gefährlichen Parasiten infiziert. Ihre lokale Kläranlage war nicht auf die gefährlichen Kryptosporiden vorbereitet. In den Anforderungen war keine derartige Behandlung vorgesehen. Durchfallerkrankungen und Brechreiz in Massen waren die Folge. Hunderttausende oder Millionen von Bürgern könnten in Gefahr geraten, wenn ihr Abwasser in der Anlage nicht vollständig gereinigt wird. Dank der strengen Anforderungen der deutschen Gesetzgebung in der Trinkwasser-Verordnung sind solche Fälle in der Bundesrepublik bisher nicht in Erscheinung getreten. Eine Lücke im Reinigungssystem könnte fatale Folgen haben.

Neben dem Schutz für das Trinkwasser, ist der zweite wichtige Grund die Reinhaltung von Gewässern. Denn das gereinigte Abwasser aus der Kläranlage wird normalerweise erst einem lokalen Gewässer zugeführt. Zum Beispiel einem See oder einem Fluss. Würden sich dort noch Giftstoffe oder Erreger befinden, dann dürfte man sie auf keinen Fall einleiten. Wäre das der Fall, dann würden sie sich in der regionalen Umgebung verteilen. Tiere könnten sie zu sich nehmen, Landwirte würden damit ihre Felder kontaminieren. Ein kompletter Naturkreislauf einer ganzen Region wäre geschädigt. Je nach Inhaltsstoff, möglicherweise über viele Jahre.

Strenge Gesetze und aufmerksame Kontrollen dienen dem Schutz von Mensch und Natur. Locker lassen wäre nicht im Interesse der Bevölkerung.

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